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AMD kämpft gegen DRAM-Krise für stabile Grafikkarten-Preise

Trotz globaler DRAM-Knappheit setzt AMD auf strategische Partner, um GPU-Preise niedrig zu halten. Erfahren Sie alles über die neue Strategie des Herstellers.


17.01.2026 22:02|0 Kommentare|52
AMD kämpft gegen DRAM-Krise für stabile Grafikkarten-Preise

Die durch den KI-Boom ausgelöste massive Nachfrage führt weltweit zu einer DRAM-Knappheit, die den Technologiemarkt weiterhin erschüttert. In einer Zeit, in der Preissteigerungen bei Grafikkarten unvermeidlich scheinen, gibt es von AMD hoffnungsvolle Nachrichten für Gamer. Das Unternehmen gab bekannt, dass man trotz steigender Kosten eng mit Board-Partnern zusammenarbeite, um die Preise so niedrig wie möglich zu halten.

Schwierige Kalkulation und strategische Partnerschaften

David McAfee, Vice President bei AMD Ryzen, gab in einem Interview mit Gizmodo wichtige Einblicke in die Preisstrategie des Unternehmens. McAfee erklärte, dass man versuche, die Lieferkette durch langjährige strategische Partnerschaften mit Speicherherstellern abzusichern. Er gestand jedoch, dass es in einem Umfeld extrem steigender Speicherpreise eine mathematische Herausforderung sei, die Preise auf dem Niveau der unverbindlichen Preisempfehlung (MSRP) zu halten.

AMD kämpft gegen DRAM-Krise für stabile Grafikkarten-Preise

Management des Speicher-Ökosystems ist lebenswichtig

Der Manager betonte, dass es ohne den Bezug von Speicher zu fairen Konditionen unmöglich sei, Grafikkarten zu marktgerechten Preisen zu produzieren. Daher sei das enge Management des Speicher-Ökosystems ein zentraler Bestandteil der AMD-Strategie. Während berichtet wird, dass Konkurrent NVIDIA mit ähnlichen Lieferproblemen kämpft – insbesondere beim Modell RTX 5070 Ti –, bleibt abzuwarten, wie AMD diese Krise langfristig meistern wird.

KI-fokussierte Krise verschärft sich

Da DRAM-Hersteller ihre Kapazitäten auf KI-fokussierte Produkte mit hohen Gewinnmargen verlagern, wird der Markt für Unterhaltungselektronik tiefgreifend beeinflusst. Komplettsysteme, Laptops und Grafikkarten sind gleichermaßen betroffen. Wie lange AMD seine verbraucherfreundliche Preispolitik aufrechterhalten kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

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