Während KI-Technologien in fast alle Anwendungen integriert werden, nehmen auch Musikdienste an diesem großen Wandel teil. Die von den größten Wettbewerbern der Branche angebotene Funktion zur Erstellung von KI-gestützten Playlists ist zu einem der populärsten Trends der letzten Zeit geworden. Apple-Music-Nutzer müssen jedoch bisher auf diese Funktion verzichten, die bei der Konkurrenz allmählich zum Standard wird, weshalb die Aufmerksamkeit auf kommende Updates gerichtet ist.
Nach YouTube und Spotify richtet sich der Blick auf Apple: KI-Playlists im Anmarsch
Die großen Marktteilnehmer YouTube Music und Spotify ermöglichen es den Nutzern, in Sekundenschnelle personalisierte Listen zu erstellen, indem sie einfach einen kurzen Text oder eine Stimmung eingeben. Nutzer können beispielsweise basierend auf ihrem Hörverlauf und aktuellen Trends die KI beauftragen, Listen mit spezifischen Befehlen wie „energetische Songs, die beim Laufen das Tempo halten“ zu erstellen. Während Amazon Music ähnliche Tools anbietet, fällt Apple Music als eine der wenigen großen Plattformen auf, die derzeit keine befehlsbasierte Option zur Listenerstellung bietet.
Obwohl Apple seit Jahren algorithmische Empfehlungen im Bereich „Für dich“ anbietet, gibt es noch kein generatives System, bei dem Nutzer direkt einen Befehl eingeben und ein Ergebnis erhalten können. Laut Bloomberg-Quellen arbeitet Apple bereits seit einiger Zeit an KI-orientierten Innovationen. Die bisher vorgestellten Funktionen beschränkten sich jedoch auf AutoMix zur Verbesserung von Songübergängen und Liedtextübersetzungen. Die erwartete Funktion zur „Erstellung von Listen per Befehl“ wurde der Plattform noch nicht hinzugefügt.
Die Erwartungen konzentrieren sich auf das iOS 27 Update, mit dem Apple voraussichtlich KI-Funktionen in größerem Umfang einführen wird. Um mit der Erfahrung der Konkurrenz gleichzuziehen, ist es sehr wahrscheinlich, dass neue Apple-Intelligence-gestützte Musikfunktionen mit dieser Version erscheinen werden. Derzeit versuchen Nutzer, ähnliche Listen über eine ChatGPT-Integration zu erstellen, doch diese Methode bietet kein vollständig personalisiertes Erlebnis, da sie keinen Zugriff auf den Hörverlauf hat. Es wird erwartet, dass die native Lösung von Apple diese Lücke zur Konkurrenz schließen wird.





