AMD hat im letzten Quartal 2025 sowohl im Client- als auch im Server-Bereich die stärksten CPU-Marktanteilsergebnisse seiner Geschichte erzielt. Insbesondere Ryzen-Desktop-Prozessoren und EPYC-Serverlösungen ermöglichten dem Unternehmen einen Sprung bei Umsatz und Stückzahlen. Laut Daten von Mercury Research stieg der Anteil der Desktop-CPU-Stückzahlen auf 36,4 %, während der Umsatzanteil ein Niveau von 42,6 % erreichte.
EPYC und Ryzen brechen Rekorde
Der CPU-Anteil von fast 37 % markiert den höchsten Umsatzanteil seit der Einführung der Ryzen-Plattform. Vor allem X3D-Modelle wie der 7800X3D, 9800X3D und 9850X3D hielten ihre Führung in der Gaming-Performance und kurbelten die Nachfrage an. Auch das anhaltende Interesse an der älteren AM4-Plattform aufgrund steigender RAM-Preise trug zu den Verkäufen bei.
Auch im Mobilsektor setzte sich das Wachstum fort. AMDs Stückzahlenanteil im Laptop-Prozessor-Segment stieg auf 26 %, während der Umsatzanteil 24,9 % erreichte. Mit der zunehmenden Verbreitung der Ryzen AI 400- und Ryzen AI MAX-Serien wird erwartet, dass sich die Dynamik in diesem Bereich bis 2026 fortsetzt. Das Unternehmen positioniert seine Ryzen AI-Lösungen der nächsten Generation stark gegenüber konkurrierenden Produkten.
Im Server-Bereich zeigten die EPYC-Prozessoren eine bemerkenswerte Leistung. Der Umsatzanteil stieg im Jahresvergleich um 4,9 Prozentpunkte auf einen Rekordwert von 41,3 %. Der Stückzahlenanteil kletterte auf 28,8 % und nähert sich damit der 30-%-Schwelle. Während die Genoa- und Turin-Prozessoren das Verkaufsvolumen trieben, könnten die im Laufe des Jahres erwartete Zen-6-basierte Venice-Familie und die Helios-Plattform mit MI450-Beschleunigern die Position von AMD im Rechenzentrumsbereich weiter stärken.
Insgesamt ist der allgemeine CPU-Umsatzanteil von AMD auf 35,4 % gestiegen. Während das Unternehmen das Jahr 2025 in seiner bisher stärksten Position abschließt, wird für 2026 mit neuen Architekturen und KI-fokussierten Produkten ein noch intensiverer Wettbewerb erwartet.





