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Instagram-Chef: 16 Stunden tägliche Nutzung sind keine Sucht

Instagram-CEO Adam Mosseri verteidigte die Plattform vor Gericht und behauptete, exzessive Nutzung sei keine klinische Sucht, sondern lediglich ein Problemfall.


14.02.2026 12:16|0|44|Google News
Instagram-Chef: 16 Stunden tägliche Nutzung sind keine Sucht

Der CEO von Instagram, Adam Mosseri, verteidigte sich vor einem kalifornischen Gericht gegen den Vorwurf, die Plattform schade der psychischen Gesundheit von Minderjährigen. Er argumentierte, dass eine übermäßige Nutzung von sozialen Medien nicht gleichbedeutend mit einer klinischen Sucht sei.

Mosseri sagte in einem laufenden Verfahren in Los Angeles aus, in dem Meta, TikTok und YouTube beschuldigt werden, Kindern durch süchtigmachende Funktionen psychischen Schaden zuzufügen. Der Fall konzentriert sich auf eine 20-jährige Klägerin, die behauptet, dass die exzessive Nutzung von Instagram und YouTube seit ihrer Kindheit zu Depressionen, Angstzuständen und Suizidgedanken geführt habe.

Mosseri: 16 Stunden Instagram pro Tag sind problematische Nutzung, keine klinische Sucht

Bezugnehmend auf die Behauptung, die Klägerin habe täglich 16 Stunden auf Instagram verbracht, stufte Mosseri dies nicht als klinische Sucht, sondern als „problematische Nutzung“ ein. Er argumentierte, dass es falsch sei, die langjährige Nutzung sozialer Medien mit schwerwiegenderen medizinischen Zuständen wie Drogenabhängigkeit gleichzusetzen.


Mosseri fügte hinzu, dass er kein medizinischer Experte sei und die Wahrnehmung der auf der Plattform verbrachten Zeit relativ sei. Er vertrat die Ansicht, dass eine Bildschirmzeit, die für die einen extrem sein mag, für andere völlig normal erscheinen könne. Der Instagram-CEO verglich das Scrollen auf der Plattform mit dem Binge-Watching einer Serie auf Netflix.


Die öffentliche Reaktion auf diese Aussagen war überwiegend kritisch. Viele Menschen sind sich einig, dass der CEO eines Unternehmens, das Aufmerksamkeit als Währung nutzt, niemals zugeben würde, dass sein Kernprodukt den Nutzern schadet.

CEOs von Meta und YouTube werden ebenfalls aussagen

Meta-Chef Mark Zuckerberg und YouTube-CEO Neal Mohan gehören zu den weiteren prominenten Namen, von denen erwartet wird, dass sie in dem Fall aussagen. Es wurde berichtet, dass Snapchat und TikTok bereits vor dem Prozess eine Einigung erzielt haben.

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