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Intel Nova Lake-S Details: 700W Leistungsaufnahme und 52 Kerne

Intels Nova Lake-S Prozessoren sprengen mit 52 Kernen und über 700W Leistungsaufnahme alle Grenzen. Hier sind alle Details zur neuen 900er-Mainboard-Serie.


11.02.2026 12:17|0|74|Google News
Intel Nova Lake-S Details: 700W Leistungsaufnahme und 52 Kerne

Intel bereitet sich darauf vor, nach Arrow Lake seine Desktop-Prozessorplattform mit der Nova Lake-S-Serie zu erneuern. Die neuen Prozessoren werden zusammen mit Mainboards der 900er-Serie erscheinen, die den LGA 1954-Sockel nutzen und die aktuelle LGA 1851-basierte Arrow Lake-Plattform ersetzen. Nun sind neue technische Details zu den Intel Nova Lake-Prozessoren aufgetaucht, die die Grenzen des Machbaren verschieben.

Intel Nova Lake-S Details: 700W Leistungsaufnahme und 52 Kerne

Intel legt die Messlatte im Desktop-Bereich höher

Leaks zufolge wird die Nova Lake-S-Familie zwei verschiedene Strukturen bieten. Während die Kernanzahl bei Modellen mit einem einzelnen Compute Tile auf bis zu 28 ansteigt, erreichen High-End-Varianten mit zwei Compute Tiles insgesamt 52 Kerne. Diese Prozessoren werden zudem die ersten Desktop-Modelle sein, die Intels neues, großes bLLC-Cache-Design nutzen.


Bei den Versionen mit einem Compute Tile sind 144 MB Cache im Gespräch, bei den Modellen mit zwei Compute Tiles sogar bis zu 288 MB. Dies deutet darauf hin, dass Intel direkt mit den X3D-Modellen von AMD konkurrieren will. Dieses Hardware-Wachstum wirkt sich jedoch direkt auf die Leistungsaufnahme aus. Laut dem zuverlässigen Leaker Kopite7kimi kann das Topmodell Nova Lake-K unter Volllast über 700W verbrauchen.


Zum Vergleich: Das aktuelle Arrow Lake-Flaggschiff Core Ultra 9 285K erreicht in offenen Belastungstests etwa 370-400W. Die Leaks deuten darauf hin, dass dieser enorme Verbrauch nur bei spezifischen Workloads auftreten wird, die den Prozessor an seine absoluten Grenzen bringen. Daher ist es keine Überraschung, dass Intel die Nova Lake-Modelle mit zwei Compute Tiles eher im HEDT-Bereich (High-End Desktop) als bei klassischen Desktop-Lösungen positioniert.

Rekord-Leistungsaufnahme bei Dual-CT-Modellen

Auch im Bereich der Wärmeentwicklung gibt es bemerkenswerte Details. Bei Nova Lake-S-Prozessoren soll der TJMax-Wert fest vorgegeben sein, thermische Drosselungen lassen sich nicht deaktivieren und die Sensoren können Werte zwischen -64 °C und 100 °C melden. Dies deutet darauf hin, dass die Prozessoren heißer laufen könnten, was die Bedeutung leistungsstarker Kühllösungen unterstreicht.


Blickt man auf die architektonischen Details, so nehmen die Compute Tiles, die jeweils aus 8+16 Kernen bestehen, eine Fläche von etwa 94 mm² ein. Bei Modellen mit zwei Tiles erreicht die Gesamtfläche rund 190 mm². Zudem werden für die Coyote Cove P-Core-Cluster 4 MB L2-Cache pro Cluster geboten, was bei Modellen mit zwei Compute Tiles insgesamt 32 MB L2-Cache entspricht.


Die Veröffentlichung der Intel Nova Lake-S-Prozessoren und der Mainboards der 900er-Serie wird für den weiteren Verlauf des Jahres erwartet. Die neue Serie wird in direkten Wettbewerb mit den Zen 6-basierten Ryzen-Prozessoren von AMD treten.

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