Micron, einer der führenden Namen für Speicherlösungen, hat den Beginn der Serienproduktion der Micron 9650 bekannt gegeben – der weltweit ersten SSD mit PCIe Gen6-Schnittstelle. Das Laufwerk der nächsten Generation zielt darauf ab, die Leistungsmesslatte in Rechenzentren mit sequenziellen Lesegeschwindigkeiten von bis zu 28 GB/s deutlich nach oben zu verschieben. Das Produkt wird sowohl in luftgekühlten als auch in flüssigkeitsgekühlten Versionen angeboten.
Bandbreite mit Gen6 verdoppelt
Die Micron 9650 Gen6 SSD erreicht beim sequenziellen Lesen 28 GB/s und beim sequenziellen Schreiben 14 GB/s. Diese Werte entsprechen der doppelten Lesegeschwindigkeit dessen, was PCIe Gen5 SSDs mit etwa 14 GB/s bieten.
Das neue Modell bietet eine um 25 Prozent höhere Effizienz bei zufälligen Schreibvorgängen, während es bei zufälligen Leseszenarien eine Steigerung der Energieeffizienz von bis zu 67 Prozent erzielt.
Die Micron 9650 basiert auf dem unternehmenseigenen G9-NAND-Flash. Darüber hinaus kommen im Laufwerk DRAM und spezielle Firmware-Lösungen zum Einsatz, die ebenfalls von Micron stammen.
Die neue SSD-Familie soll gleichzeitig die Anforderungen an hohe Kapazität, niedrige Latenz und hohe Geschwindigkeit in Rechenzentrumsserver erfüllen. Laut Micron gilt der Übergang zu PCIe Gen6 als einer der wichtigsten Wechsel in der I/O-Architektur der letzten Jahre.
Die Micron 9650 zielt insbesondere darauf ab, Leistungssteigerungen bei KI-Training und Inferenzprozessen zu ermöglichen. Das Unternehmen gibt an, dass die hohe Datenübertragungskapazität von 28 GB/s den Echtzeit-Datenzugriff in großen Modellen mit weiten Kontextfenstern und RAG-basierten Workflows ermöglicht.





