Microsoft hat die über viele Jahre genutzte Methode der Offline-Aktivierung per Telefon, die insbesondere für Nutzer ohne Internetzugang eine kritische Lösung darstellte, stillschweigend eingestellt. Diese Entwicklung bedeutet, dass eine Internetverbindung für die Installation und Aktivierung des Windows-Betriebssystems nun zwingend erforderlich ist.
Warum war der Prozess der Windows Offline-Aktivierung so wichtig?
Früher konnten Nutzer Windows aktivieren, indem sie die Microsoft-Support-Hotline anriefen, falls sie keine Internetverbindung hatten oder Probleme auftraten. Das automatisierte System fragte eine installationsspezifische ID ab und gab im Gegenzug eine Bestätigungs-ID aus. So war die Nutzung von lizenziertem Windows auch auf PCs ohne Internetzugang möglich. Aktuelle Berichte zeigen jedoch, dass dieses System nicht mehr funktioniert und Nutzer an Support-Mitarbeiter verwiesen werden, die wiederum betonen, dass das Internet für die Aktivierung zwingend erforderlich sei.
Herausforderungen durch den Internetzwang
Diese Änderung wird vor allem Nutzer und Systemadministratoren betreffen, die über einen eingeschränkten Internetzugang verfügen oder Systeme betreiben, die aus Sicherheitsgründen vollständig offline bleiben müssen. Insbesondere für Anwender in Regionen mit Infrastrukturproblemen oder bei Neuinstallationen auf älterer Hardware könnte dies ein erhebliches Hindernis darstellen.
Die Entscheidung von Microsoft unterstreicht erneut den Fokus des Unternehmens auf Cloud- und internetbasierte Dienste. Wer Windows aktivieren möchte, muss nun während des Einrichtungsprozesses mindestens einmal eine Verbindung zum Internet herstellen.





