Der Erneuerungsprozess für den Microsoft Store geht unvermindert weiter. Nach der neuen Benutzeroberfläche und KI-gestützten Funktionen wurde nun ein neues befehlszeilenbasiertes Tool hinzugefügt, das sich speziell an Entwickler richtet. Das Unternehmen möchte die Nutzung des Stores für technische Anwender flexibler und leistungsfähiger gestalten.
Microsoft Store ab sofort über die Befehlszeile verwaltbar
Das offiziell als Store CLI angekündigte neue Tool ermöglicht die Entdeckung und Verwaltung von Anwendungen direkt über die Eingabeaufforderung. So können Suche, Installation und Aktualisierung von Apps durchgeführt werden, ohne auf die grafische Benutzeroberfläche von Windows 11 angewiesen zu sein. Mit einem einfachen Befehl ist es nun möglich, die aktuellste Version einer App zu installieren oder eine bestimmte Version bereitzustellen.
Store CLI bietet fortgeschrittene Optionen wie das Anzeigen von App-Listen, kategoriebasiertes Browsen, Suche nach Dateitypen und abfragebasierte Suchen nach Publishern. Zudem gibt es einen speziellen Befehl zum Finden ähnlicher Anwendungen. Diese Neuerung stellt eine erhebliche Erleichterung für Entwickler dar, die Softwareverteilungs- und Testprozesse automatisieren möchten.
Microsoft hat zudem die Analyseseite des Stores gestärkt. Mit dem neuen Health Report werden detaillierte Daten zur Stabilität von Anwendungen bereitgestellt, sodass Entwickler Absturztendenzen schneller erkennen können. Das Summary Dashboard bündelt wichtige Kennzahlen wie Downloadzahlen und Bewertungen in einem einzigen Panel.
Schließlich wurde der Microsoft Store Web Installer aktualisiert und bietet nun Unterstützung für den automatischen Start nach der Installation von Win32-basierten Anwendungen. Auch die flexiblen Installationsoptionen für Unternehmensgeräte gehören zu den bemerkenswerten Neuerungen. Um das Ökosystem zu fördern, hatte Microsoft vor Kurzem zudem die einmalige Registrierungsgebühr von 20 Dollar abgeschafft.





