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Microsoft will Performance-Probleme von Windows 11 beheben

Microsoft mobilisiert Ingenieure, um Performance-Einbußen und Fehler in Windows 11 zu beheben. Erfahren Sie alles über die neue Roadmap für das Betriebssystem.


30.01.2026 12:20|0|100|Google News
Microsoft will Performance-Probleme von Windows 11 beheben

Microsoft hat Maßnahmen ergriffen, um das Vertrauen in das Windows-Betriebssystem zu erneuern und das Benutzererlebnis zu verbessern. Die Ingenieure des Unternehmens konzentrieren sich nun primär auf Leistung und Zuverlässigkeit. Obwohl es in der 40-jährigen Geschichte von Windows verschiedene Herausforderungen gab, stellt der aktuelle Zustand von Windows 11 die Geduld der Nutzer wie nie zuvor auf die Probe. Dauerhafte Fehler, Leistungseinbußen, unerwünschte Werbung und Bloatware haben das Kernerlebnis beeinträchtigt. Um diesen Trend zu stoppen, setzt das Unternehmen seine Ingenieure in einem Prozess namens „Swarming“ ein, um dringende Probleme zu lösen.

Microsoft ergreift Maßnahmen gegen Windows 11-Fehler und Vertrauensprobleme

Der Tech-Gigant wird den Rest des Jahres der Behebung kritischer Mängel in Windows 11 widmen. Pavan Davuluri, Leiter für Windows und Geräte, erklärt, dass das Feedback der Community eindeutig sei und man bedeutende Verbesserungen für die Menschen vornehmen müsse. Die Schwerpunkte in diesem Jahr liegen auf Systemleistung, Zuverlässigkeit und dem allgemeinen Nutzungserlebnis. Zu den geplanten Arbeiten gehören die Korrektur des Dark Mode und die Modernisierung von seit einem Jahrzehnt vernachlässigten Bereichen wie dem Datei-Explorer. Trotz Fortschritten bei der Treiberstabilität warten grundlegende Probleme – wie die Tatsache, dass Linux einige Spiele besser ausführt als Windows – weiterhin auf eine Lösung.

Microsoft will Performance-Probleme von Windows 11 beheben

Die im letzten Jahr aufgetretenen Performance-Probleme und Fehler haben beachtliche Ausmaße angenommen. Verbindungsabbrüche beim Remote Desktop, Updates, die Copilot löschen, und Fehler im Task-Manager haben Nutzer vor Herausforderungen gestellt. Insbesondere die ersten Updates von 2026 führten zu schwerwiegenden Problemen. Während bei einigen Geräten Abschaltprobleme auftraten, musste Microsoft Notfall-Updates für Fehler herausbringen, die dazu führten, dass geschäftlich genutzte Computer nicht mehr starteten. Ein Update, das eigentlich den Dark Mode korrigieren sollte, verschlimmerte die Situation sogar noch, indem es beim Öffnen des Datei-Explorers ein weißes Aufleuchten des Bildschirms verursachte.


Über die Fehler hinaus steht auch die Art und Weise der Nutzung des Betriebssystems unter starker Kritik. Microsoft greift zu aggressiven Methoden, um Nutzer zur Verwendung von Edge und Bing zu zwingen. Die Suche im Startmenü kann Ergebnisse zu Edge umleiten, selbst wenn Chrome oder Firefox als Standardbrowser festgelegt sind. Links in der Einstellungs-Oberfläche und hartnäckige Benachrichtigungen zur OneDrive-Nutzung vermitteln Nutzern das Gefühl, die Kontrolle über ihre eigenen Geräte zu verlieren. Zudem ist die zunehmende Schwierigkeit, ein lokales Konto zu erstellen, ein weiterer Punkt, der auf Ablehnung stößt.

Microsoft will Performance-Probleme von Windows 11 beheben

Das Vertrauensproblem beeinflusst auch die Haltung des Unternehmens gegenüber KI-Funktionen negativ. Die „Recall“-Funktion, die Screenshots aufzeichnet, verstärkte Datenschutzbedenken und schürte Misstrauen gegenüber Telemetriedaten. Die allgegenwärtige Copilot-Integration wird von den Nutzern nicht immer positiv aufgenommen. KI-Schaltflächen in Basisanwendungen wie Paint und Notepad haben die Nutzer bisher noch nicht ausreichend für KI-fähige PCs begeistert. Die Anwender haben das Gefühl, eher mit Werbung und Aufzwingungen als mit nützlichen Funktionen konfrontiert zu werden.


Die Vision von CEO Satya Nadella, „vom Bedürfnis, Windows zu brauchen, dahin zu kommen, es zu lieben“, scheint derzeit in weiter Ferne. Personalwechsel im Windows-Insider-Team und die Abkehr von der community-orientierten Struktur des Programms fallen auf. Microsoft betont, dass Vertrauen mit der Zeit gewonnen wird, und versucht, auf Beschwerden zu reagieren, um Nutzer, die einen Wechsel zu Linux in Betracht ziehen, nicht zu verlieren. Ob diese neue Zusage des Unternehmens die ärgerlichen Probleme im täglichen Gebrauch lösen wird, bleibt abzuwarten.

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