Nintendo setzt seinen entschlossenen Kurs zum Schutz seiner geistigen Eigentumsrechte fort. Das Unternehmen hat jüngst einen neuen Rechtsstreit gegen alternative Emulator-Projekte eingeleitet, die auf GitHub gehostet wurden und noch aktiv waren. Nach dem Yuzu-Urteil wurde nun die Entfernung von Nachfolgeprojekten mittels DMCA-Urheberrechtsbeschwerden gefordert.
Nintendo Switch-Emulatoren werden von GitHub gelöscht
Wie Android Authority berichtet, hat der japanische Tech-Riese offiziell bei der GitHub-Leitung interveniert und Projekte wie Eden, Citron, Kenji NX und MeloNX gestoppt. Die meisten dieser Programme waren Fork-Projekte, die auf dem Code des bereits eingestellten Yuzu-Emulators basierten. Nintendo argumentiert, dass diese Tools die eigenen Verschlüsselungsmethoden illegal umgehen und der Piraterie Vorschub leisten.
Rechtsprozess und Kampf gegen Piraterie
Die Entwickler verteidigen sich mit dem Argument, dass die Emulatoren selbst keine Spieldateien enthalten, sondern lediglich die Plattform für deren Wiedergabe bieten. Das Unternehmen behauptet jedoch, dass Millionen von Kopien – wie im Fall von Tears of the Kingdom – durch solche Tools geleakt wurden. Dieser Schritt löst ein Katz-und-Maus-Spiel im Internet aus, da Dateien trotz Projektschließungen oft auf Discord-Servern oder privaten Webseiten weiterbestehen.
Herausforderungen für die Switch 2 erwartet
Obwohl Piraterie-Gruppen bereits die Switch 2-Hardware im Visier haben, scheint das Knacken der nächsten Konsolengeneration nicht mehr so einfach zu sein. Einige Entwickler prognostizieren, dass die Entschlüsselung des neuen Systems bis zu zehn Jahre dauern könnte. Dies deutet darauf hin, dass das Unternehmen seine Hausaufgaben in Sachen Hardwaresicherheit gemacht hat und der Emulationsszene schwierige Zeiten bevorstehen.





