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Smartphone-Produktion: Speicherkosten erreichen 50-Prozent-Marke

Laut TrendForce machen Speicherkosten fast die Hälfte der Bauteilkosten eines Smartphones aus. Dies könnte 2026 zu einem Produktionsrückgang von 10 % führen.


12.02.2026 13:58|0|155|Google News
Smartphone-Produktion: Speicherkosten erreichen 50-Prozent-Marke

Laut dem jüngsten TrendForce-Bericht steigen die Speicherkosten weiterhin rasant an und machen mittlerweile fast die Hälfte der gesamten Bauteilkosten eines Smartphones aus.

Smartphone-Produktion: Speicherkosten erreichen 50-Prozent-Marke

Speicherkosten haben sich verdreifacht

TrendForce stellt fest, dass die Speicherkosten, die früher nur 10–15 % der Bauteilkosten eines Telefons ausmachten, heute im Bereich von 30–40 % liegen und sich schnell der 50-Prozent-Marke nähern. Dem Bericht zufolge stiegen die Kosten für eine Speicherkombination von 8 GB + 256 GB im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um fast 200 %, was einer Verdreifachung entspricht.


Infolge dieses Anstiegs wird im pessimistischen Szenario von TrendForce erwartet, dass die weltweite Smartphone-Produktion im Jahr 2026 im Jahresvergleich um 10 % auf etwa 1,135 Milliarden Einheiten sinken wird. In einem noch negativeren Szenario wird davon ausgegangen, dass der Rückgang 15 % überschreiten könnte.

Apple in einer vorteilhafteren Position

Der Bericht hebt zudem hervor, dass Apple gegenüber diesen steigenden Kosten besser positioniert ist. Die Konzentration auf Premium-Modelle und eine preisunempfindlichere Nutzerbasis helfen dem Unternehmen, die Produktionsstabilität teilweise zu wahren. Laut Informationen des Analysten Jeff Pu von GF Securities hat Apple bereits verschiedene kostensenkende Maßnahmen ergriffen, um Preiserhöhungen bei der iPhone-18-Serie zu vermeiden.


Es wird erwartet, dass Apple die Markteinführung der iPhone-18-Serie aufteilt: Die Pro- und Pro-Max-Modelle werden diesen Herbst vorgestellt, während die volumenstarken Standardmodelle iPhone 18 und iPhone 18e im Frühjahr 2027 auf den Markt kommen sollen. Mit dieser Strategie will Apple den Kostendruck durch das begrenzte DRAM-Angebot und den teuren A20-Chip im 2nm-Verfahren reduzieren.


Laut Jeff Pu ist es Apples Ziel, die Einstiegspreise für das iPhone 18 Pro und Pro Max auf dem Niveau des iPhone 17 zu halten. Demnach wird erwartet, dass das iPhone 18 Pro bei 1.099 US-Dollar und das iPhone 18 Pro Max bei 1.199 US-Dollar starten wird.

Der TrendForce-Bericht geht auch auf Huawei ein. Es wird angemerkt, dass das Unternehmen selbst im pessimistischen Szenario die Marke sein könnte, die auf der Produktionsseite am wenigsten betroffen ist und trotz der allgemeinen Marktschrumpfung sogar Wachstum verzeichnen könnte. Dahinter stehen Huaweis starke Markenloyalität auf dem chinesischen Markt und seine einzigartige Positionierung.

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