SpaceX gab bekannt, dass der Kontakt zum Satelliten Starlink 34343 nach einer noch ungeklärten Fehlfunktion am 29. März unterbrochen wurde. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sich der Satellit etwa 560 Kilometer über der Erde. Aufgrund dieser relativ geringen Höhe stellen die entstandenen Trümmer laut Einschätzung des Unternehmens kein Risiko für die Internationale Raumstation (ISS) oder die bevorstehende Artemis-II-Mission dar. Auch die am 30. März gestartete Mission Transporter-16 ist davon nicht betroffen.
LeoLabs bestätigt Zerfall des Satelliten
Das Unternehmen gab in einer Erklärung bekannt, dass die verfolgbaren Trümmerteile weiterhin überwacht werden. Dies deutet darauf hin, dass der Satellit nicht mehr intakt ist. Das in den USA ansässige Unternehmen LeoLabs, das Satelliten im niedrigen Erdorbit überwacht, erklärte, am 29. März ein Auseinanderbrechen im Zusammenhang mit Starlink 34343 festgestellt zu haben.
Zuvor hatte SpaceX bereits Starlink-Satelliten aufgrund geomagnetischer Stürme verloren; die jüngsten Vorfälle scheinen jedoch nicht auf äußere Einflüsse zurückzuführen zu sein. LeoLabs geht davon aus, dass solche Anomalien wahrscheinlich eher auf ein energetisches Problem innerhalb des Satelliten als auf externe Faktoren wie eine Kollision zurückzuführen sind.
Derzeit arbeitet das Starlink-Team daran, die genaue Ursache des Vorfalls zu ermitteln. SpaceX betont, dass nach Abschluss der Untersuchungen zügig Maßnahmen ergriffen werden, um eine Wiederholung solcher Ereignisse zu verhindern.





