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WhatsApp führt monatliches Limit für Spam-Nachrichten ein

WhatsApp unternimmt einen neuen Schritt gegen das Spam-Problem. Das Unternehmen will unerwünschte Nachrichten durch ein monatliches Kontingent für unbeantwortete Mitteilungen eindämmen.


19.10.2025 03:04|0 Kommentare|22
WhatsApp führt monatliches Limit für Spam-Nachrichten ein

WhatsApp, die weltweit beliebteste Messaging-App mit Milliarden von Nutzern, ergreift eine neue und radikale Maßnahme gegen das wachsende Spam-Problem. Der Mutterkonzern Meta führt eine monatliche Obergrenze für die Anzahl der Nachrichten ein, die Nutzer an Personen senden können, von denen sie keine Antwort erhalten. Das Unternehmen bestätigte, dass es in den kommenden Wochen mit Tests dieser neuen Einschränkung in mehreren Ländern weltweit beginnen wird.

Monatliches Kontingent für unbeantwortete Nachrichten!

Diese neue Regel, die gegenüber TechCrunch bestätigt wurde, zielt insbesondere auf Unternehmen mit hohem Nachrichtenaufkommen und böswillige Nutzer ab, die Spam versenden. Die Funktionsweise der Anwendung ist recht einfach:

„Jede Nachricht, die von Nutzern oder Unternehmen gesendet wird, solange sie keine Antwort von der kontaktierten Person erhalten, wird auf dieses neue monatliche Kontingent angerechnet.“

WhatsApp führt monatliches Limit für Spam-Nachrichten ein

Wenn Sie beispielsweise jemandem, den Sie auf einer Konferenz getroffen haben, drei Nachrichten hintereinander gesendet haben und diese Person Ihnen nie geantwortet hat, werden diese drei Nachrichten von Ihrem Kontingent abgezogen. Meta betont, dass diese Grenze normale Nutzer nicht beeinträchtigen wird und ausschließlich darauf abzielt, „Personen und Unternehmen, die Nachrichtenbombardements und Spam verbreiten“, zu stoppen. Die genaue Höhe des Kontingents wurde noch nicht bekannt gegeben.

Es ist nicht das erste Mal, dass WhatsApp Maßnahmen gegen das Spam-Problem ergreift, von dem mehr als 3 Milliarden Nutzer betroffen sind. In den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen bereits verschiedene Funktionen eingeführt, um insbesondere Spam mit politischen und kommerziellen Inhalten zu bekämpfen. Da Spam-Versender diese Maßnahmen jedoch schnell umgingen, sah sich Meta gezwungen, härtere Schritte zu unternehmen.

Dieser jüngste Schritt fällt in eine Zeit, in der WhatsApp sich darauf vorbereitet, eine Benutzernamen-Funktion einzuführen, die es Nutzern ermöglichen wird, sich zu verbinden, ohne ihre Telefonnummern preiszugeben. Da das Benutzernamen-System potenziell die Möglichkeiten für Spam erhöhen könnte, scheint es, dass Meta aus diesem Grund die Sicherheitsvorkehrungen bereits verschärft.

Obwohl Meta noch kein Veröffentlichungsdatum für die Benutzernamen-Funktion bekannt gegeben hat, war bereits bekannt, dass in der Android-Betaversion an einem „Reservierungsbildschirm für Spitznamen“ gearbeitet wurde. Ähnlicher Code wurde diese Woche auch in der iOS-Betaversion entdeckt, was darauf hindeutet, dass die neue Funktion bald für alle Nutzer verfügbar sein könnte.

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