Die Sicherheitsbedenken in der Internetwelt sind durch die Nachricht über ein massives Datenleck erneut in den Fokus gerückt. Ein Hacker unter dem Pseudonym Adkka72424 behauptet in einem populären Leak-Forum, 6,8 Milliarden eindeutige E-Mail-Adressen erbeutet und veröffentlicht zu haben. Erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Dateigröße dieser riesigen Datenbank etwa 150 GB beträgt.
Größtes Datenleck der Geschichte befürchtet: 6,8 Milliarden E-Mails in Gefahr
Cybersicherheitsforscher haben die geleakte Datei analysiert, um die technischen Dimensionen der Behauptungen zu untersuchen. Obwohl detaillierte Prüfungen ergaben, dass nicht alle Daten funktionsfähig sind, bleibt die Lage ernst. Experten bestätigten, dass selbst nach Bereinigung ungültiger, fehlerhafter oder doppelter Adressen etwa 3 Milliarden nutzbare E-Mail-Adressen übrig bleiben.
Der betreffende Hacker gibt an, lange Zeit an der Zusammenstellung dieser Daten gearbeitet zu haben. Den geteilten Informationen zufolge habe die Person, die vor zwei Jahren bereits 3,3 Milliarden Adressen erreicht hatte, nach einer Pause ihre Arbeit fortgesetzt. In den letzten zwei Monaten seien durch das Extrahieren neuer Daten aus verschiedenen Datenbanken, Systemprotokollen und Sammlungen die Liste auf 6,8 Milliarden Einträge erweitert worden.
Dieser Vorfall hat das Potenzial, als eine der größten Datenschutzverletzungen der Geschichte in die Annalen einzugehen. Das Archiv stellt eine enorme Ressource für Cyberkriminelle dar und erhöht das Risiko für Phishing-Angriffe und geschäftlichen E-Mail-Betrug erheblich. Bedrohungsakteure können diese Daten mit anderen Informationen wie Arbeitsplatz, Position und Arbeitszeiten der Opfer kombinieren, um personalisierte und überzeugende Angriffsszenarien zu erstellen.
Es wurde beobachtet, dass andere Forenmitglieder versuchen, den neuen Datensatz mit ihren alten Daten abzugleichen, um aktuelle und frische Konten zu identifizieren. Mit dieser Methode wollen Angreifer Zeit sparen und sich gezielt auf die neu geleakten, aktiven Konten konzentrieren.





