Das von der Spielewelt mit Spannung erwartete Forza Horizon 6 wurde durch einen unglücklichen Fehler vor dem offiziellen Veröffentlichungsdatum ins Internet geleakt. Der Prozess, der damit begann, dass Microsoft versehentlich die 155 GB große Vollversion des Spiels auf Steam veröffentlichte, endete mit einem sehr harten Durchgreifen des Entwicklerteams Playground Games.
Die Unternehmen haben beispiellose Maßnahmen gegen Spieler ergriffen, die die geleakte Raubkopie ausgeführt haben. Tausende von Nutzern, die versuchten, frühzeitig und auf illegale Weise auf das Spiel zuzugreifen, sahen sich mit strengen Sanktionen konfrontiert, die in der Spielewelt selten sind.
Hardware wird gesperrt, nicht nur das Konto
Das wichtigste Merkmal, das diese Sanktionen von Standard-Banns unterscheidet, ist, dass der Bann nicht nur auf Benutzerkonten beschränkt ist. Das Unternehmen wendet die Methode des "HWID-Banns" (Hardware ID Ban) an und registriert die spezifischen Hardwarenummern des Geräts, auf dem das Spiel ausgeführt wurde, im System. Das bedeutet, dass es für den Benutzer unmöglich wird, sich vom selben System aus in das Spiel einzuloggen, selbst wenn er ein neues Konto erstellt, die lizenzierte Version kauft oder Windows von Grund auf neu installiert.
Das Enddatum der im System verhängten Strafen wird offiziell als 31. Dezember 9999 angezeigt. Da dieser Zeitraum einer Einschränkung von etwa 69,9 Millionen Stunden oder fast 8.000 Jahren entspricht, hat er in der Praxis den Charakter einer "lebenslangen Sperre". Diese massenhaften Banns erfolgten nur wenige Tage vor der Veröffentlichung des Spiels. Forza Horizon 6 wird regulär am 19. Mai für PC und Xbox Series X/S erscheinen. Es wird erwartet, dass das Spiel später auch für PlayStation 5 veröffentlicht wird.





