AMD hat offiziell seine neue Technologie "Dense Geometry Format" (DGF) vorgestellt, die entwickelt wurde, um die Raytracing-Leistung in modernen Spielen zu verbessern. Dieses Open-Source-System zielt insbesondere darauf ab, detailliertere Umgebungsdesigns in Spielen mit Path Tracing und eine effizientere Leistung zu bieten.
AMD DGF-Technologie angekündigt
Nach Angaben des Unternehmens komprimiert DGF komplexe geometrische Daten in Cluster, sodass die GPU diese Daten schneller verarbeiten kann. AMD gibt an, dass durch diese Methode eine Reduzierung der Speicherkosten um etwa 30 Prozent erreicht wurde. Somit können Entwickler viel dichtere und detailliertere Spielwelten erschaffen, ohne die Leistung stark zu beeinträchtigen.
Die neue Lösung von AMD funktioniert ähnlich wie die RTX Mega Geometry-Technologie von Nvidia. Einer der wichtigsten Unterschiede von DGF ist jedoch, dass es vollständig Open Source ist. Die Technologie wird nicht exklusiv für Radeon-Grafikkarten sein und dank Vulkan-Unterstützung auch mit anderer Hardware genutzt werden können. AMD bestätigte zudem eine Zusammenarbeit mit Samsung und dass die DGF-Technologie in Zukunft auch auf mobilen Geräten verfügbar sein wird.
Die Technologie ist nicht nur auf statische Umgebungen beschränkt. Laut AMD können auch animierte Geometrien komprimiert werden. Dies bedeutet, dass sie auch bei Charakteren, beweglichen Objekten und dynamischen Umgebungsdetails Leistungsvorteile bieten kann. Besonders mit der zunehmenden Verbreitung von Path Tracing in Next-Gen-Open-World-Spielen sind solche Lösungen sehr wichtig.
AMD strebt an, dass die DGF-Technologie in Zukunft zum Standard in Spiel-Engines wird. Das Unternehmen bestätigte außerdem, dass das System für die kommende RDNA 5-Architektur optimiert wurde. Dies bedeutet, dass wir sowohl auf dem PC als auch auf Next-Gen-Konsolen eine verbesserte Raytracing-Leistung erwarten können.





