Laut Branchenquellen, die für zuverlässige Leaks bekannt sind, könnte AMD die neue Ryzen 10000-Serie noch in diesem Jahr vorstellen. Obwohl es noch keine offizielle Ankündigung gibt, basieren diese Prozessoren mit dem Codenamen „Olympic Ridge“ Berichten zufolge auf AMDs Zen 6 Mikroarchitektur der nächsten Generation.
Konfigurationen enthüllt
Den Informationen zufolge wird die Ryzen 10000-Familie in insgesamt sieben verschiedenen Konfigurationen erscheinen. Bei Modellen mit einem Einzel-CCD-Design (Core Complex Die) werden Optionen mit 6, 8, 10 und 12 Kernen erwartet. Bei den High-End-Varianten mit Dual-CCD-Design stehen Konfigurationen mit 16 Kernen (8+8), 20 Kernen (10+10) und 24 Kernen (12+12) im Vordergrund, bei denen die Kernzahl verdoppelt wurde.
Es wird erwartet, dass AMD mit der Ryzen 10000-Serie eine bedeutende architektonische Änderung vornehmen wird. Von Zen 1 bis Zen 5 setzte das Unternehmen auf ein Design mit maximal 8 Kernen pro CCD. In der neuen Generation könnte jedoch ein Übergang zu einer Struktur mit 12 Kernen pro CCD erfolgen. Zudem wird berichtet, dass AMD für diese Serie den 2nm (N2) Fertigungsprozess von TSMC nutzen wird.
Jeder CCD soll über 48 MB L3-Cache verfügen. Dementsprechend wird spekuliert, dass das Spitzenmodell mit zwei CCDs selbst in der Nicht-X3D-Version insgesamt 96 MB L3-Cache bieten könnte.
Die Zen 6 Mikroarchitektur, die das Fundament der neuen Serie bilden wird, verspricht ebenfalls beachtliche Leistungssteigerungen. Laut Leaks wird Zen 6 eine höhere IPC (Leistung pro Taktzyklus) und höhere Taktraten bieten. Darüber hinaus ist geplant, diese Verbesserungen auf der bestehenden AM5-Plattform umzusetzen.





