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ChatGPT-Werbung: US-Senator warnt OpenAI und Tech-Giganten

Der US-Senator Ed Markey warnt vor Datenschutzrisiken durch Werbung in ChatGPT und fordert von OpenAI bis zum 12. Februar klare Antworten zum Nutzerschutz.


24.01.2026 06:04|0|63|Google News
ChatGPT-Werbung: US-Senator warnt OpenAI und Tech-Giganten

Der US-Senator Ed Markey hat die Technologieriesen vor den Risiken gewarnt, die mit der Integration von Werbung in KI-Chatbots verbunden sind. In Briefen an die CEOs von OpenAI, Anthropic, Google, Meta, Microsoft, Snap und xAI erklärte Markey, dass dies „erhebliche Bedenken“ in Bezug auf Verbraucherschutz, Datenschutz und die Sicherheit junger Nutzer aufwerfe.

Warnung an OpenAI und Tech-Giganten: Ist Werbung sicher?

OpenAI hat angekündigt, in den kommenden Wochen Werbetests für kostenlose ChatGPT-Nutzer zu starten. Diese Anzeigen sollen am unteren Rand des Chats als „gesponserte“ Produkte und Dienstleistungen erscheinen. Das Unternehmen gibt an, dass die Werbung relevant für den Chat sein wird, verspricht jedoch, keine Anzeigen für Nutzer unter 18 Jahren oder während Gesprächen über körperliche Gesundheit, psychische Gesundheit oder Politik zu schalten.

ChatGPT-Werbung: US-Senator warnt OpenAI und Tech-Giganten

Trotz dieser Maßnahmen argumentiert Senator Markey, dass die Einführung von Werbung in ChatGPT und anderen Plattformen eine „bedeutende und potenziell gefährliche Transformation“ in der Werbebranche darstellt. Laut Markey könnte die „emotionale Bindung“, die Nutzer zu Chatbots aufbauen, es Unternehmen ermöglichen, diese Beziehung für kommerzielle Zwecke zu nutzen und Nutzer zu manipulieren. Zudem wird darauf hingewiesen, dass dialogbasierte Schnittstellen es künftig erschweren könnten, zwischen Werbung und echten Inhalten zu unterscheiden.

Markey ging auch auf Datenschutzrisiken ein und betonte, dass KI-Unternehmen die „persönlichen Gedanken, Gesundheitsprobleme, Familienangelegenheiten und andere sensible Informationen“ von Einzelpersonen nicht für gezielte Werbung nutzen dürfen. Obwohl OpenAI angibt, bei sensiblen Themen keine Werbung zu schalten, hinterfragt der Senator, ob das Unternehmen diese Informationen nutzen wird, um Werbung in späteren Gesprächen zu personalisieren.

ChatGPT-Werbung: US-Senator warnt OpenAI und Tech-Giganten

In seinem Brief betonte Markey, dass KI-Unternehmen die Verantwortung tragen sicherzustellen, dass Chatbots nicht zu einem weiteren digitalen Ökosystem werden, das darauf ausgelegt ist, Nutzer heimlich zu manipulieren. Er setzte den Tech-Giganten eine klare Frist: Bis zum 12. Februar müssen OpenAI, Anthropic, Google, Meta, Microsoft, Snap und xAI Fragen zu ihren Werberichtlinien und ihren Maßnahmen zum Schutz der Nutzer beantworten.

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