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Google Meet und Microsoft Teams: Interoperabilität jetzt verfügbar

Google Meet und Microsoft Teams unterstützen nun gegenseitige Meetings. Details zu Hardware-Voraussetzungen, Einrichtung und Nutzung wurden veröffentlicht.


04.02.2026 12:10|0|88|Google News
Google Meet und Microsoft Teams: Interoperabilität jetzt verfügbar

Google hat die Einführung der Interoperabilitätsunterstützung zwischen Google Meet und Microsoft Teams angekündigt. Mit dieser Neuerung können Nutzer nun über Google Meet an Microsoft Teams-Sitzungen teilnehmen und umgekehrt über Microsoft Teams-Geräte auf Google Meet-Meetings zugreifen.

Voraussetzungen für die Teilnahme an Teams-Meetings über Google Meet

Nach Informationen von Google ist für die Teilnahme an einem Microsoft Teams-Meeting über ein Google Meet-Setup ein ChromeOS-basiertes Google Meet-Hardwaregerät erforderlich. Im umgekehrten Szenario, also der Teilnahme an einem Google Meet-Meeting über ein Microsoft Teams Rooms-Gerät, ist Windows-basierte Teams Rooms-Hardware zwingend erforderlich.

Wie funktioniert Google Meet-Hardware?

Google Meet-Hardwaregeräte sind speziell entwickelte Systeme zur Erleichterung von Videokonferenzen in der Google Workspace-Umgebung. Diese Geräte bestehen in der Regel aus einer Chromebox als Recheneinheit, einer intelligenten Kamera für klare Bilder, einem Touch-Bedienfeld zur Vereinfachung der Meeting-Steuerung und einer Lautsprecher-Mikrofon-Einheit, die Echo und Hintergrundgeräusche reduziert.

Hardware-Struktur von Microsoft Teams Rooms

Microsoft Teams Rooms-Geräte bestehen meist aus einer Recheneinheit (Windows-basierter Mini-PC oder Android-basiertes Gerät), einem Touch-Steuerungsbildschirm sowie von Microsoft zertifizierten Kamera-, Lautsprecher- und Mikrofonkomponenten.

Google Meet-Konfiguration auf Teams Rooms-Geräten

Um die Teilnahme an Google Meet-Meetings auf einem Teams Rooms-Gerät zu ermöglichen, müssen Administratoren zunächst entscheiden, ob Direct Guest Join (DGJ) oder plattformübergreifende Meeting-Optionen über SIP für das Unternehmen besser geeignet sind. Die DGJ-Methode bietet eine Videoqualität von maximal 720p und unterstützt keine Inhaltsfreigabe über HDMI-Kabel oder Inhaltskameras.

Exchange- und Sicherheitseinstellungen erfordern Aufmerksamkeit

Während des Einrichtungsprozesses müssen die Exchange-Postfächer der für Teams Rooms verwendeten Ressourcenkonten so konfiguriert werden, dass sie Besprechungseinladungen von Drittanbietern verarbeiten können. Zudem muss sichergestellt werden, dass die Unternehmensrichtlinien die Verbindung der Geräte mit Drittanbieter-Meeting-Diensten nicht blockieren. Falls Lösungen zum Umschreiben von Drittanbieter-URLs verwendet werden, müssen Google Meet-Meeting-Links zur Ausnahmeliste hinzugefügt werden, um deren Funktion zu gewährleisten.

Aktivierung von Google Meet als Drittanbieter

Im letzten Schritt müssen Administratoren Google Meet in den Einstellungen der Teams Rooms-Geräte als Drittanbieter für Meetings aktivieren. Dies kann über das Teams Pro Management Portal, die lokalen Geräteeinstellungen oder die Konfigurationsdatei SkypeSettings.xml erfolgen.

Einfachere Teilnahme an Teams-Meetings mit Google Meet-Hardware

Für den Endnutzer ist der Prozess sehr einfach. Wenn ein Microsoft Teams-Meeting über Google Calendar für ein Google Meet-Hardwaregerät geplant wurde, genügt ein Tippen auf den Termin im Raumkalender, der mit dem Hinweis „Via Microsoft Teams“ erscheint. Sobald der Teams-Organisator beitritt, startet das Meeting automatisch.

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