Ubisoft, eines der führenden Studios der Gaming-Welt, hat im Zuge seiner jüngsten umfassenden Umstrukturierung einen überraschenden Abgang in der Leitung einer seiner wichtigsten Serien, Assassin’s Creed, erlebt.
Die Assassin’s Creed-Reihe steht vor einem Wandel
Nach der Ankündigung, eine neue Partnerschaft mit dem chinesischen Unternehmen Tencent einzugehen, übertrug Ubisoft die Kontrolle über die Serien Assassin’s Creed, Far Cry und Rainbow Six an das neue Tochterunternehmen namens Vantage Studios. Diese unternehmensinterne Umstrukturierung führte zum Abschied von Marc-Alexis Côté, einer Schlüsselfigur, die die Serie jahrelang leitete.
Marc-Alexis Côté, der 2005 zu Ubisoft kam, war im Laufe seiner Karriere als Creative Director für wichtige Titel wie Assassin’s Creed 3, Syndicate und Odyssey verantwortlich. Im Jahr 2022 übernahm Côté die Leitung der gesamten Assassin’s Creed-Reihe und bestimmte zuletzt deren Ausrichtung.
Während des Gründungsprozesses von Vantage Studios kam es jedoch zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Côté und der Ubisoft-Führung. Infolge dieser Auseinandersetzung entschied sich Côté, nicht Teil des neuen Tochterunternehmens zu werden, und verließ das Studio.
Der Abschied von Marc-Alexis Côté bei Ubisoft bedeutet, dass die kreative Kontrolle und die Ausrichtung der Assassin’s Creed-Reihe nun in andere Hände übergehen. Obwohl neuere Spiele wie Shadows und Mirage finanzielle Erfolge erzielten, gab es in der Spielergemeinschaft eine große Gruppe, die mit der Entwicklung der Serie unzufrieden war. Daher wird die Nachricht von Côtés Abschied von einigen Spielern, die auf eine neue Richtung für die Zukunft der Serie hoffen, begrüßt.




