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Microsoft mit Rekord bei Cloud und KI, Xbox-Umsätze sinken

Während Microsoft im zweiten Quartal 2026 dank Cloud und KI Rekorde bricht, sinken die Xbox-Umsätze um 5 %. Wir analysieren die neuesten Finanzergebnisse.


29.01.2026 10:24|0|124|Google News
Microsoft mit Rekord bei Cloud und KI, Xbox-Umsätze sinken

Microsoft hat seine Finanzergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026 bekannt gegeben. Während das Unternehmen durch eine starke Performance in den Bereichen Cloud und Künstliche Intelligenz Rekordumsätze erzielte, verzeichnete die Gaming-Sparte Xbox im gleichen Zeitraum einen Umsatzrückgang. Dies bildet einen bemerkenswerten Kontrast zum Gesamterfolg des Unternehmens.

Warum schrumpfen die Xbox-Umsätze?

Laut dem offiziellen Bericht erzielte Microsoft in dem am 31. Dezember 2025 endenden Quartal einen Gesamtumsatz von 81,3 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 17 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Betriebsergebnis stieg um 21 % auf 38,3 Milliarden US-Dollar, während der Nettogewinn um beeindruckende 60 % auf 38,5 Milliarden US-Dollar kletterte. Diese Zahlen unterstreichen den Erfolg der strategischen Ausrichtung des Technologieriesen.


Trotz des glänzenden Gesamtbildes stagniert das Gaming-Segment. Der Umsatz aus Xbox-Inhalten und -Diensten sank im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5 %. Dieser Rückgang ist besonders auffällig, da Microsoft in fast allen anderen großen Geschäftsbereichen wachsen konnte. Während die Windows-OEM- und Geräteumsätze um 1 % stiegen, wuchs das Geschäft mit Such- und News-Werbung um 10 %.

Microsoft mit Rekord bei Cloud und KI, Xbox-Umsätze sinken

Die Cloud-Dienste bleiben der Motor des Wachstums. Microsoft Cloud übertraf erstmals die Marke von 50 Milliarden US-Dollar und stellte mit 51,5 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekord auf. Dies entspricht einem Anstieg von 26 % im Jahresvergleich. CEO Satya Nadella betonte, dass man sich erst am Anfang der KI-Verbreitung befinde und bereits ein KI-Geschäft aufgebaut habe, das einige der größten Marken des Unternehmens übertrifft.

Rückgang trotz Milliardeninvestitionen

Das Minus bei den Xbox-Umsätzen ist besonders im Kontext der massiven Investitionen der letzten Jahre relevant. Nach der Übernahme von ZeniMax Media für 7,5 Milliarden US-Dollar integrierte das Unternehmen Activision Blizzard für 69 Milliarden US-Dollar. Trotz dieser gigantischen Zukäufe blieb die Performance der Xbox-Dienste in diesem Quartal hinter den Erwartungen zurück, was bei Investoren Fragen aufwirft.


Dennoch bleibt die finanzielle Gesundheit des Konzerns robust. Microsoft schüttete in diesem Quartal 12,7 Milliarden US-Dollar durch Dividenden und Aktienrückkäufe an die Aktionäre aus, was einem Anstieg von 32 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ergebnisse des letzten Quartals Microsofts Dominanz in den Bereichen Cloud und KI festigen, während die Gaming-Sparte vor Herausforderungen steht. Es bleibt abzuwarten, welche Strategie die Abteilung verfolgen wird, um wieder an das allgemeine Wachstum anzuknüpfen.

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