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Intel bestätigt: Gemeinsame Chip-Projekte mit Nvidia in Arbeit

Intel hat bestätigt, dass die gemeinsamen Produktentwicklungen mit Nvidia andauern. Im Rahmen der Kooperation sind Intel-Prozessoren mit RTX-Grafikeinheiten in Entwicklung.


12.05.2026 11:33|0|1|Google News
Intel bestätigt: Gemeinsame Chip-Projekte mit Nvidia in Arbeit

Der Intel-Manager Lip-Bu Tan hat offiziell bestätigt, dass die im vergangenen Jahr angekündigte Partnerschaft mit Nvidia weiterhin aktiv ist. Bei einer Zeremonie an der Carnegie Mellon University, bei der Nvidia-CEO Jensen Huang die Ehrendoktorwürde verliehen wurde, erklärte Tan, dass beide Unternehmen gemeinsam "aufregende neue Produkte" entwickeln.

Intel bestätigt: Gemeinsame Chip-Projekte mit Nvidia in Arbeit

Gemeinsame Chip-Projekte mit Nvidia in Arbeit

Diese Aussage zeigt, dass sich die seit Langem diskutierten Intel-Prozessoren mit Nvidia RTX-Grafikeinheiten noch in der Entwicklungsphase befinden. Den geteilten Informationen zufolge plant Intel, Nvidias GeForce RTX-Grafiktechnologie direkt in seine eigenen x86-basierten Prozessor-Pakete zu integrieren. Dieser Ansatz wird eine Struktur bieten, die dem vor Jahren mit AMD durchgeführten Kaby Lake-G-Projekt ähnlich ist.


Leaks zufolge könnte die erste gemeinsame Plattform der beiden Unternehmen der Prozessor mit dem Codenamen "Serpent Lake" sein. Es wird angegeben, dass diese Plattform Intel-Prozessoren und Nvidia RTX-Grafikeinheiten in einem einzigen Paket vereinen wird. Dadurch soll vor allem bei Gaming-Laptops und schlanken Hochleistungssystemen eine stärkere Grafikleistung geboten werden. Zudem beschränkt sich die Partnerschaft nicht nur auf den Verbrauchermarkt.

Auch im Unternehmensmarkt wirkungsvoll

Es wird berichtet, dass Nvidia auch bei speziellen Xeon-Prozessoren, die in KI-Servern eingesetzt werden, eng mit Intel zusammenarbeitet. Es heißt, dass Intel Xeon-Prozessoren in den HGX-KI-Servern des Unternehmens zusammen mit Nvidias Grace- und Vera-Plattformen verwendet werden. Auch die Intel-Serverprozessoren der nächsten Generation könnten bei dieser Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spielen.


Beispielsweise wird gemunkelt, dass Intels Clearwater Forest Xeon-Prozessoren, die mit dem 18A-Fertigungsprozess entwickelt werden, bis zu 288 Darkmont E-Cores bieten werden. Darüber hinaus soll die Diamond Rapids Xeon-Familie mit 192 Performance-Kernen und NVLink-Unterstützung auf den Markt kommen. Zu den Leaks gehört auch, dass diese Architekturen speziell für Nvidias SuperPOD-Systeme mit Hunderten von GPUs optimiert werden könnten.


Bislang haben die beiden Unternehmen keine Details zu offiziellen Produktnamen oder Veröffentlichungsdaten geteilt. Die jüngsten Aussagen beweisen jedoch, dass die Partnerschaft zwischen Nvidia und Intel kein kurzfristiges Projekt ist und wir in den kommenden Jahren größere Kooperationen im PC- und Rechenzentrumsmarkt sehen könnten.

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