Die in Zusammenarbeit zwischen dem Social-Media-Riesen Meta und dem Brillenhersteller EssilorLuxottica entwickelten KI-gestützten Smart-Brillen haben im Jahr 2025 Verkaufsrekorde aufgestellt. Den Finanzergebnissen des vierten Quartals zufolge wurden im vergangenen Jahr insgesamt mehr als 7 Millionen Einheiten verkauft.
Diese Zahl entspricht mehr als dem Dreifachen des Gesamabsatzes von 2 Millionen Stück aus den Jahren 2023 und 2024. Dies verdeutlicht einmal mehr, dass die Nachfrage der Verbraucher nach tragbaren KI-Geräten massiv an Fahrt gewinnt.
Marken Ray-Ban und Oakley stützen das Wachstum
Die veröffentlichten Verkaufsdaten umfassen Modelle, die sowohl unter der Marke Ray-Ban als auch unter Oakley auf den Markt gebracht wurden. Die Smart-Brillen von Oakley wurden im Juni vorgestellt. Insbesondere die Kombination aus ikonischem Design und KI-Funktionen wird als Hauptfaktor für die steigende Nachfrage angesehen.
Die Kooperation zwischen den beiden Unternehmen begann bereits im Jahr 2019. Obwohl die erste Generation der Smart-Brillen im September 2021 auf den Markt kam, erreichten die Produkte erst mit der 2023 vorgestellten zweiten Generation ein breites Publikum. Mit der zweiten Generation wurden signifikante Verbesserungen bei Design, Leistung und KI-Integration erzielt.
Im September wurde zudem ein neues Ray-Ban-Modell eingeführt. Diese Version zum Preis von 799 US-Dollar lässt sich durch Handgesten und neurale Technologie steuern. Dank eines in eines der Gläser integrierten kleinen Displays können dem Nutzer zudem visuelle Informationen übermittelt werden. Meta gab jedoch im Januar bekannt, dass der globale Verkaufsstart der „Ray-Ban Display“-Brillen verschoben wurde. Der ursprünglich für Anfang 2026 geplante internationale Release wurde aufgrund der „beispiellosen Nachfrage“ in den USA auf einen späteren Zeitpunkt verlegt.
Das wachsende Interesse spiegelt sich nicht nur in den Verkaufszahlen, sondern auch in den Produktionsplänen wider. Berichten aus dem letzten Monat zufolge erwägen Meta und EssilorLuxottica, die Produktion bis zum Jahresende zu verdoppeln, um eine Kapazität von mindestens 20 Millionen Stück zu erreichen.





