Nach den Vorabtests im Dezember hat Google offiziell das erwartete große iOS-Update für die beliebte Bildbearbeitungs-App Snapseed veröffentlicht. Die App ist nun mehr als nur ein Bearbeitungswerkzeug; sie bietet ein fortschrittliches Kamera-Erlebnis, das professionelle Aufnahmen direkt aus der eigenen Benutzeroberfläche ermöglicht.
Manuelle Steuerung mit dem neuen Snapseed iPhone-Update
Die Kamerafunktion, die zuvor nur indirekt über den Sperrbildschirm oder das Kontrollzentrum zugänglich war, wurde mit dem neuen Update als dauerhaftes Symbol in der oberen rechten Ecke der App platziert. Wenn Sie die neue PRO-Taste aktivieren, erscheint am unteren Rand des Suchers ein physisch anmutendes Einstellrad, mit dem Sie ISO, Verschlusszeit und Fokus manuell steuern können. Zudem wurden die Blitz- und Zoom-Bedienelemente für eine bessere Handhabung in die unteren Ecken verschoben.
Echtzeit-Emulationen nostalgischer Filme
Die Snapseed-Version 3.15.0 beschränkt sich nicht nur auf Aufnahmesteuerungen, sondern bringt auch legendäre Filme der analogen Ära in die digitale Welt. Zu den Retro-Stilen, die in Echtzeit über den Sucher angewendet werden können und eine nostalgische Rückspul-Animation beim Filmwechsel bieten, gehören:
- Kodak-Serie: Portra 400 und 160 für natürliche Hauttöne, Gold 200 für warme Töne.
- Fuji-Serie: Superia 200, Superia 800 und Pro 400h für klassische Farbwissenschaft.
- Agfa und andere: Optima 200, Scala 200, die Sofortbild-Legende Polaroid 600 und das kinematografische Technicolor.
Zerstörungsfreie Bearbeitung und Erwartungen für Android
Laut Google enthält jedes mit dieser neuen Kamera aufgenommene Foto einen vollständigen Bearbeitungsstapel, der auch nach dem Speichern vollständig rückgängig gemacht oder feinjustiert werden kann. Nach der Veröffentlichung dieser innovativen Version, die kostenlos im App Store erhältlich ist, richtet sich die Aufmerksamkeit nun auf die Android-Version, die zwar bereits letztes Jahr die neue Designsprache erhielt, die neuen Kamera-Features jedoch noch vermissen lässt.





