Spotify, die weltweit beliebteste Musik-Streaming-Plattform, hat beschlossen, die Abonnementgebühren erneut anzuheben. Diese Entscheidung, die zunächst in bestimmten Regionen wie den USA, Estland und Lettland umgesetzt wurde, schürt auch bei Nutzern in anderen globalen Märkten die Erwartung einer baldigen Preisanpassung.
Neue Preistarife in den USA und Europa
Mit der jüngsten Ankündigung des Unternehmens stiegen die Preise für alle Abonnementpakete in den betroffenen Ländern. Während die Standard-Einzelmitgliedschaft in den USA von 11,99 $ auf 12,99 $ stieg, kletterten auch die Studentenpakete auf 6,99 $. Dass Spotify die Preise trotz einer profitablen Phase anhebt, verstärkt die Wahrscheinlichkeit, dass diese Praxis bald auch in anderen Ländern Schule machen wird.
Deutliche Steigerung bei Family- und Duo-Paketen
Am stärksten macht sich die Preiserhöhung bei den Mehrnutzer-Paketen bemerkbar. Das Familien-Abo (Family) stieg um 2 $ auf 21,99 $, während das Duo-Paket für zwei Personen auf 18,99 $ angehoben wurde. Während die Nutzer hinterfragen, ob der Service der Plattform diesen Kostenanstieg rechtfertigt, zeigt sich, dass die Kosten insbesondere für diejenigen, die lediglich Musik hören möchten, zunehmend zur Belastung werden.
Investitionskosten werden auf Abonnenten umgelegt
Analysten zufolge stecken hinter dieser Erhöhung die massiven Ausgaben des Unternehmens in Bereichen außerhalb der Musik. Die hohen Budgets, die Spotify für Hörbücher (Audiobooks), exklusive Podcast-Deals und KI-Technologien bereitstellt, spiegeln sich indirekt in den Abonnementgebühren wider. Für Nutzer, die die Plattform rein als Musik-App verwenden, verschiebt sich dadurch das Preis-Leistungs-Verhältnis spürbar.





