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AMD APU-Roadmap: RDNA 3.5 Architektur bleibt bis 2029 bestehen

AMD plant, RDNA 3.5 in Mainstream-APUs bis 2029 beizubehalten. Die neue RDNA 5 Architektur wird vorerst nur für das Premium- und Halo-Segment reserviert sein.


26.01.2026 09:41|0|90|Google News
AMD APU-Roadmap: RDNA 3.5 Architektur bleibt bis 2029 bestehen

AMD plant, integrierte Grafikprozessoren auf Basis von RDNA 3.5 in seinen Mainstream-APUs bis zum Jahr 2029 weiterzuführen. Basierend auf Informationen von Quellen wie Kepler_L2 und Golden Pig Upgrade wird AMD kurzfristig keine radikale Änderung der Grafikarchitektur im APU-Bereich vornehmen. Das bedeutet, dass die Wartezeit auf RDNA 5 für die breite Masse noch andauern wird.

AMD APU-Roadmap: RDNA 3.5 Architektur bleibt bis 2029 bestehen

RDNA 3.5 wird bis 2029 fortgeführt

Zur Erinnerung: RDNA 3.5 ist technisch gesehen eine optimierte Version von RDNA 3. Obwohl AMD bei Desktop- und diskreten Grafikkarten bereits auf RDNA 4 setzt, wird diese Architektur in der APU-Familie Berichten zufolge komplett übersprungen. Tatsächlich verfügen auch die kürzlich vorgestellten Serien Ryzen AI 400 „Gorgon Point“ und Ryzen AI MAX (Strix Halo / Gorgon Halo) über RDNA 3.5 iGPUs.


Der entscheidende Unterschied bei diesen Modellen liegt nicht in der Architektur, sondern in höheren Taktraten und größeren iGPU-Konfigurationen, die von 16 CU bis zu 40 CU skalieren. Quellen zufolge wird die Ryzen AI 500-Familie auf Basis von Medusa Point die letzte große APU-Serie sein, die RDNA 3.5 nutzt. Ab diesem Punkt wird erwartet, dass AMD RDNA 4 vollständig überspringt und direkt zu RDNA 5 iGPUs übergeht. Dieser Übergang wird jedoch nicht die gesamte Produktpalette betreffen.


Den Berichten nach wird RDNA 5 ausschließlich in APUs der Kategorien „Premium“ und „Halo“ zum Einsatz kommen. Für Medusa-Premium-Modelle ist die Nutzung von separaten GPU-Chiplets mit dem Codenamen „RDNA 5 AT4 GMD“ geplant, während bei Medusa Halo „RDNA 5 AT3 GMD“ verwendet werden soll. Im Gegensatz dazu werden die monolithischen Medusa Point APUs weiterhin auf RDNA 3.5 setzen.


Mit dieser Strategie werden Einsteiger- und Mainstream-APUs über einen längeren Zeitraum mit RDNA 3.5 positioniert, während Systeme mit Bedarf an extrem hoher integrierter Grafikleistung auf RDNA 5 ausgerichtet werden. In Anbetracht der Xe4-Pläne von Intel und der Konkurrenz durch NVIDIA könnte AMDs Entscheidung, RDNA 5 nur für das High-End-Segment aufzusparen, den Wettbewerb bei iGPUs weiter verschärfen.

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