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AMD überrascht mit Rekordumsatz: Dank Rechenzentrum und Ryzen an der Spitze

AMD erzielte im dritten Quartal 2025 mit 9,2 Milliarden US-Dollar einen Rekordumsatz. Das Rechenzentrumssegment wuchs um 22 %, und die Nachfrage nach Ryzen und Instinct trieb das Unternehmen an die Spitze.


07.11.2025 06:24|0 Kommentare|179
AMD überrascht mit Rekordumsatz: Dank Rechenzentrum und Ryzen an der Spitze

AMD hat seine Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2025 bekannt gegeben. Das Unternehmen erzielte in diesem Quartal einen Umsatz von 9,2 Milliarden US-Dollar und erreichte damit den höchsten vierteljährlichen Umsatz seiner Geschichte.

AMD überrascht mit Rekordumsatz

Diese veröffentlichte Zahl entspricht einem bemerkenswerten Anstieg von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den Finanzdaten zufolge lag die Bruttogewinnmarge bei 52 Prozent, der Betriebsgewinn bei 1,3 Milliarden US-Dollar und der Nettogewinn bei 1,2 Milliarden US-Dollar.

AMD überrascht mit Rekordumsatz: Dank Rechenzentrum und Ryzen an der Spitze

AMD CEO Dr. Lisa Su erklärte, dass die Rekordergebnisse ein Spiegelbild der starken Nachfrage nach den Hochleistungs-EPYC- und Ryzen-Prozessoren des Unternehmens sowie den Instinct-KI-Beschleunigern seien. Die größte treibende Kraft für das Wachstum im dritten Quartal war das Segment **Rechenzentrum** (Data Center).

Der Umsatz dieses Bereichs stieg im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf 4,3 Milliarden US-Dollar. Die starke Nachfrage nach EPYC-Prozessoren der 5. Generation und GPUs der Instinct MI350-Serie spielte bei diesem Anstieg eine entscheidende Rolle.

Nach dem Rechenzentrumssegment zeigten auch die Segmente **Client** und **Gaming** eine starke Leistung. Diese beiden Bereiche erzielten zusammen einen Umsatz von 4 Milliarden US-Dollar. Diese Zahl deutet auf einen sehr hohen Anstieg von 73 Prozent im Jahresvergleich hin.

Alleine das Client-Segment verzeichnete mit Rekordverkäufen von Ryzen-Prozessoren einen Umsatz von 2,8 Milliarden US-Dollar. Das Gaming-Segment erreichte dank erhöhter Lieferungen von semi-kundenspezifischen Chips und der Nachfrage nach Radeon-GPUs 1,3 Milliarden US-Dollar. Im Gegensatz dazu sank der Umsatz des Segments **Embedded Systems** um 8 Prozent auf 857 Millionen US-Dollar.

Auch die Fortschritte von AMD bei KI-Plattformen sind bemerkenswert. Im Rahmen der strategischen Partnerschaft mit OpenAI wird das Unternehmen in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 mit der Auslieferung von Instinct MI450 GPUs mit einer Kapazität von 1 Gigawatt beginnen.

Darüber hinaus kündigte Oracle Cloud Infrastructure an, im dritten Quartal 2026 den ersten öffentlichen KI-Supercluster in Betrieb zu nehmen, der von MI450 GPUs und EPYC „Venice“-Prozessoren unterstützt wird. Außerdem meldete AMD neue Kooperationen mit wichtigen Branchenunternehmen wie Cisco, IBM und DigitalOcean.

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