Anthropic hat seine Bemühungen intensiviert, Claude besser mit Drittanbieter-Anwendungen kompatibel zu machen. Claude kann sich nun mit populären Plattformen wie Slack und Canva verbinden, auf Dateien innerhalb dieser Anwendungen zugreifen und verschiedene Aktionen im Namen des Nutzers ausführen.
Claude arbeitet enger mit Business-Anwendungen zusammen
Wenn Claude eine Verbindung zu Box herstellt, kann es Dateien durchsuchen, Dokumente direkt im Chat-Fenster vorschauen und Fragen zum Inhalt beantworten. Dank der Asana-Integration ist es zudem möglich, Chats in Projekte, Aufgaben und Zeitpläne umzuwandeln. Die erstellten Inhalte können von Teammitgliedern direkt in Asana eingesehen und bearbeitet werden.
Launch mit neun Plattformen gleichzeitig
Box und Asana sind nur zwei der Plattformen, die eine tiefere Integration mit Claude bieten. Insgesamt erfolgte der Launch mit neun Partnern. Canva, Figma und Slack stechen dabei als weitere bedeutende Plattformen unter diesen Integrationen hervor.
Die Technologie hinter den Integrationen: MCP
Die Grundlage für die neuen Fähigkeiten von Claude bildet das Model Context Protocol (MCP). Anthropic hatte diese Technologie im Herbst 2024 eingeführt, um Drittanbietern die Anbindung an Claude zu erleichtern. Das MCP, das in kurzer Zeit zum Branchenstandard wurde, wurde im vergangenen Jahr auch von OpenAI übernommen.
Ende letzten Jahres spendete Anthropic das MCP an die Linux Foundation. Das Unternehmen gibt an, dass andere KI-Plattformen dank dieser entwickelten offenen Erweiterung ähnliche Integrationen in ihre Produkte aufnehmen können.





