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Google hilft beim Löschen persönlicher Daten aus der Suche

Google führt neue Datenschutzfunktionen ein, mit denen Nutzer Ausweisdaten und nicht konsensual geteilte Bilder leichter aus den Suchergebnissen entfernen können.


12.02.2026 11:58|0|35|Google News
Google hilft beim Löschen persönlicher Daten aus der Suche

Im Rahmen des Safer Internet Day hat Google zwei wichtige Updates angekündigt, um die Online-Privatsphäre und Sicherheit der Nutzer zu erhöhen. Das Unternehmen erweitert seine Tools zur Entfernung sensibler persönlicher Informationen und nicht konsensual geteilter unangemessener Bilder aus den Suchergebnissen. Das Tool 'Ergebnisse über dich' schützt durch diese Verbesserungen nun noch kritischere Daten.

Googles großer Schritt für den Datenschutz: Persönliche Daten aus der Suche löschen

Bisher konnten Nutzer nur die Entfernung von Suchergebnissen beantragen, die Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder Wohnanschriften enthielten. Mit diesem Update wurde der Umfang erweitert: Nun sind auch staatlich ausgestellte Ausweisdaten wie Führerscheine, Reisepässe und Sozialversicherungsnummern in den Entfernungsanträgen enthalten. Diese erweiterte Funktion wird zunächst in den USA eingeführt, Google plant jedoch die schrittweise Ausweitung auf andere Regionen.

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Nutzer können auf diese Funktionen zugreifen, indem sie in der Google-App auf ihr Profilbild klicken und das Menü 'Ergebnisse über dich' auswählen. Das System führt einen automatischen Scan durch, sobald die zu entfernenden Informationen hinzugefügt wurden, und sendet eine Benachrichtigung bei Treffern. Google betont jedoch ausdrücklich, dass das Löschen dieser Daten aus den Suchergebnissen nicht bedeutet, dass sie vollständig von den Webseiten verschwinden, sondern lediglich der Zugriff über die Suchmaschine eingeschränkt wird.

Google hilft beim Löschen persönlicher Daten aus der Suche

Die zweite wichtige Ankündigung des Technologiegiganten betrifft die vereinfachte Entfernung von nicht konsensual geteilten expliziten Inhalten. Nutzer können nun direkt über Google Bilder Beschwerde einreichen und mit einem einfachen Formular Massenanfragen zur Entfernung mehrerer Bilder erstellen. Zudem wird eine Option zur proaktiven Filterung künftiger ähnlicher Suchergebnisse hinzugefügt.


Die Verfolgung all dieser Prozesse wird für die Nutzer transparenter und übersichtlicher gestaltet. Über eine zentrale Stelle lässt sich der Status aller Entfernungsanträge einsehen, und Nutzer werden per E-Mail über Aktualisierungen informiert. Diese neuen Sicherheitsupdates zur Bildentfernung und Nachverfolgung werden in den kommenden Tagen schrittweise in vielen Ländern verfügbar sein.

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