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Google Project Genie vorgestellt: Aktien von Spieleriesen fallen

Nach der Ankündigung von Googles neuem KI-Tool Project Genie verzeichneten Branchenriesen wie Unity und Roblox deutliche Kursverluste an der Börse.


31.01.2026 13:48|0|54|Google News
Google Project Genie vorgestellt: Aktien von Spieleriesen fallen

Nachdem Google sein neues KI-Tool Project Genie angekündigt hat, das interaktive virtuelle Welten auf Basis von Nutzerbefehlen erstellen kann, erlebten die Giganten der Videospielbranche einen schwierigen Börsentag. Laut Reuters-Berichten löste der Vorstoß von Google Besorgnis unter Investoren aus, was zu spürbaren Kursverlusten bei großen Gaming-Unternehmen führte.

KI erschüttert Spielebranche: Drastische Verluste bei Unity und Roblox

Am Freitag fielen die Aktien von Take-Two Interactive bei Handelsschluss um 7,93 Prozent auf 220,30 Dollar. Bei Roblox belief sich das Minus auf 13,17 Prozent, wodurch der Aktienkurs auf 65,76 Dollar sank. Den schwersten Schlag erlitt Unity mit einem Wertverlust von 24,22 Prozent auf 29,10 Dollar.

Google Project Genie vorgestellt: Aktien von Spieleriesen fallen

KI-Tools stehen bereits wegen der unbefugten Nutzung von Künstlerwerken, Urheberrechtsverletzungen und ihres hohen Energieverbrauchs in der Kritik. In einem Bericht von Google DeepMind-Forschern hieß es, das erste Genie-Modell sei mit über 200.000 Stunden öffentlicher Gameplay-Videos trainiert worden. Google-Vertreter geben an, dass das Modell Genie 3 primär mit öffentlich zugänglichen Webdaten entwickelt wurde.


Viele Spieleentwickler befürchten, dass diese Technologie bestehende Spiele imitiert und minderwertige Inhalte produziert. Obwohl die mit Project Genie erstellten Welten optisch an Nintendo-Spiele erinnern, fehlt ihnen derzeit noch der Spielspaß und die Spielbarkeit der Originale. Während die Entlassungswelle in der Branche anhält, wird befürchtet, dass das Tool Arbeitsbereiche wie Testprozesse und Konzepterstellung bedrohen könnte.

Google Project Genie vorgestellt: Aktien von Spieleriesen fallen

Die aktuelle Version von Google bietet lediglich 60-sekündige interaktive Erlebnisse. In diesen fehlen bislang Punktesysteme, Missionsziele oder Sound. Zudem treten technische Inkonsistenzen auf, wie etwa Wege, die sich plötzlich in Gras verwandeln. Die erstellten Inhalte können nur als Video heruntergeladen und nicht in traditionelle Entwicklungsumgebungen wie Unreal Engine oder Unity exportiert werden.


Trotz dieser technischen Einschränkungen wächst das Interesse von Investoren und Führungskräften an KI-Gaming-Tools weiter. Technologie-Vordenker wie Elon Musk, Tim Sweeney und Mark Zuckerberg prognostizieren, dass KI die Spielewelt immersiver machen und die Produktionsprozesse grundlegend verändern wird.

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