Intel hat offiziell bestätigt, dass die Nova Lake-Prozessoren Ende 2026 erscheinen werden. Laut der Ankündigung wird Nova Lake nach der Core Ultra Series 3 (Panther Lake) die wichtigste Client-Plattform von Intel bilden und den Großteil der Produktpalette für 2027 stellen.
Nächste Generation kommt Ende 2026
Im Desktop-Bereich wird Nova Lake-S die Arrow Lake-S-Serie ersetzen und mit dem neuen LGA-1954-Sockel eingeführt. Intel-nahe Quellen geben an, dass die mechanischen Abmessungen von LGA-1954 denen von LGA-1851 ähneln werden, wodurch die Kompatibilität von Kühlern gewahrt bleiben könnte. Dennoch wird die Plattform neue Mainboards und Chipsätze erfordern.
Auf der mobilen Seite wird Nova Lake auf Panther Lake folgen. Intel strebt mit dieser Generation an, das Verhältnis zwischen Leistung und Kosten sowohl im Laptop- als auch im Desktop-Segment zu verbessern.
Auf architektonischer Ebene deuten Leaks bei den P-Kernen auf Coyote Cove und bei den E-Kernen auf Arctic Wolf hin. In der Grafikeinheit werden voraussichtlich Xe3- und Xe3P-IPs gemeinsam genutzt. Zudem wird erwartet, dass die Serie auf bis zu 52 Kerne skaliert und mit einer fortschrittlicheren NPU-Einheit ausgestattet ist.
Eines der herausragenden Merkmale ist der bLLC (Big Last Level Cache). Diese Struktur ist Intels Antwort auf den 3D V-Cache von AMD und soll insbesondere bei der Gaming-Performance eine entscheidende Rolle spielen. Somit positioniert sich Nova Lake als umfassendes Plattform-Update, das die Wettbewerbsfähigkeit von Intel sowohl im Desktop- als auch im Mobilbereich stärken wird. Produktionseffizienz und Preisgestaltung bleiben jedoch die Hauptfaktoren, die das Schicksal dieser Generation bestimmen werden.





