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OpenAIs erstes Hardware-Gerät: Smarter Lautsprecher von Jony Ive

Der von OpenAI und Jony Ive entwickelte smarte Lautsprecher mit Kamera erscheint 2027. Erfahren Sie alles über Gesichtserkennung und Shopping-Funktionen.


21.02.2026 21:05|0|2|Google News
OpenAIs erstes Hardware-Gerät: Smarter Lautsprecher von Jony Ive

Das von OpenAI gemeinsam mit Jony Ive entwickelte Projekt eines smarten Lautsprechers schickt sich an, der erste konkrete Schritt des Unternehmens im Bereich der KI-Hardware zu werden. Berichten zufolge soll das Gerät mit integrierer Kamera Anfang 2027, frühestens im Februar, auf den Markt kommen. Während OpenAI laut Angaben auch an einer intelligenten Lampe und KI-Brillen arbeitet, wird die Veröffentlichung dieser Produkte für 2028 oder später erwartet.

OpenAIs erstes Hardware-Gerät: Smarter Lautsprecher von Jony Ive

OpenAIs erstes Produkt: Kameradesign und Integration der Gesichtserkennung

Das auffälligste Merkmal des in der Entwicklung befindlichen smarten Lautsprechers wird die integrierte Kamera und das Gesichtserkennungssystem sein. Das Gerät ist so konzipiert, dass es den Nutzer und dessen Umgebung wahrnehmen kann, um kontextbezogene Empfehlungen anzubieten. Es heißt, dass das Gesichtserkennungssystem nach einer ähnlichen Logik wie Apples Face ID-Technologie funktionieren wird. Dank dieser Funktion kann der Lautsprecher nicht nur auf Sprachbefehle, sondern auch auf Interaktionen reagieren, die auf visuellen Daten basieren.


Die Kamera-Integration stellt eine deutliche Abkehr vom klassischen Verständnis smarter Lautsprecher dar. Während viele Produkte auf dem aktuellen Markt lediglich mit Mikrofonen und Sprachassistenten arbeiten, zielt das Gerät von OpenAI mit seiner visuellen Wahrnehmungsfähigkeit auf ein umfassenderes Nutzererlebnis ab. Dieser Ansatz verwandelt das Gerät von einem einfachen Sprachbefehl-Tool in ein KI-Terminal, das die Umgebung analysieren kann. Auch die Möglichkeit für Nutzer, über den Lautsprecher Einkäufe zu tätigen, gehört zu den geplanten Funktionen.


In einer internen Präsentation für OpenAI-Mitarbeiter wurde berichtet, dass das Gerät Nutzerverhalten beobachten und zielgerichtete Vorschläge unterbreiten wird. Wenn beispielsweise ein frühes Meeting am Morgen ansteht, könnte der Lautsprecher empfehlen, früher schlafen zu gehen. Dieses Szenario zeigt, dass das Gerät nicht nur als passiver Assistent positioniert ist, der auf Befehle reagiert, sondern als ein in gewissem Maße proaktiv handelndes System. Wie dieser Ansatz jedoch in Bezug auf Datenschutz und Privatsphäre aufgenommen wird, ist noch unklar.


Der smarte Lautsprecher, dessen Preis voraussichtlich zwischen 200 und 300 US-Dollar liegen wird, könnte in einen indirekten Wettbewerb mit dem Home-Hub-Gerät treten, das Apple in diesem Jahr auf den Markt bringen will. Apples geplante Heimzentrale wird Videoanrufe und Smart-Home-Steuerung über eine integrierte Kamera und Lautsprecher bieten. Dieses Bild verdeutlicht, dass KI-gestützte Heimgeräte in den kommenden Jahren ein intensiveres Wettbewerbsfeld bilden werden.

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