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OpenAIs GPT-5.2 nutzt Elon Musks Grokipedia als Quelle

Berichte zeigen, dass OpenAIs neues Modell GPT-5.2 Informationen aus xAIs Grokipedia bezieht, was Diskussionen über die Zuverlässigkeit der KI-Quelle auslöst.


25.01.2026 14:01|0|90|Google News
OpenAIs GPT-5.2 nutzt Elon Musks Grokipedia als Quelle

Während sich der Wettbewerb in der Welt der künstlichen Intelligenz verschärft, ist eine interessante Interaktion ans Licht gekommen. Tests der Zeitung „The Guardian“ haben gezeigt, dass OpenAIs fortschrittlichstes Modell, GPT-5.2, Grokipedia – eine von Elon Musks Unternehmen xAI erstellte Wissensdatenbank – als Informationsquelle nutzt.

Das Unternehmen hatte GPT-5.2 als das führende Modell für die professionelle Geschäftswelt vorgestellt. Die nun veröffentlichten Berichte werfen jedoch Fragen zur Glaubwürdigkeit des Modells auf. Dass Daten aus der KI-basierten Enzyklopädie eines Konkurrenten insbesondere bei sensiblen ve kontroversen Themen herangezogen werden, löste in der Technologiebranche Erstaunen aus.

OpenAI-Quellen sorgen für Diskussionen

Untersuchungen ergaben, dass ChatGPT bei spezifischen Themen wie den Verbindungen zwischen der iranischen Regierung und dem Telekommunikationsunternehmen MTN-Irancell oder dem Historiker Richard Evans, der als Sachverständiger in einem Prozess gegen Holocaust-Leugner aussagte, auf Grokipedia verwies. Der Guardian merkte an, dass das Modell diese Quelle bei anderen kontroversen Themen, wie etwa der Medienvorgingenheit in Bezug auf Donald Trump, nicht nutzte.

OpenAIs GPT-5.2 nutzt Elon Musks Grokipedia als Quelle

Grokipedia und Zuverlässigkeitsprobleme

OpenAI hatte das Modell GPT-5.2 im Dezember veröffentlicht, um komplexe Aufgaben zu bewältigen. Die als Quelle genutzte Plattform Grokipedia stand jedoch bereits zuvor in der Kritik, da sie auf Neonazi-Foren verwies. Eine Studie US-amerikanischer Forscher belegte zudem, dass die Enzyklopädie „problematische“ und „zweifelhafte“ Quellen verwendet.

Stellungnahme von OpenAI

Unternehmensvertreter erklärten hierzu, dass das Modell ein breites Spektrum öffentlich zugänglicher Quellen scanne. In der Mitteilung hieß es: „Wir setzen Sicherheitsfilter ein, um das Risiko von Links zu verringern, die mit schwerwiegenden schädlichen Inhalten in Verbindung stehen.“

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