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SpaceX erhält FCC-Genehmigung für weitere Starlink Gen2 Satelliten

Die FCC genehmigt 7.500 zusätzliche Starlink Gen2 Satelliten für SpaceX. Damit wächst die Flotte auf 15.000 an und ermöglicht weltweite Mobilfunkverbindungen.


11.01.2026 21:30|0 Kommentare|347
SpaceX erhält FCC-Genehmigung für weitere Starlink Gen2 Satelliten

Im Rahmen des Starlink Gen2 Projekts hat SpaceX eine entscheidende Genehmigung der Federal Communications Commission (FCC) erhalten und baut seine Satellitenflotte massiv aus. Mit dieser neuen Erlaubnis erhält das Unternehmen das Recht, weitere 7.500 Satelliten der nächsten Generation in den Orbit zu schicken. Diese Entwicklung bringt SpaceX im globalen Wettbewerb um den Internetzugang einen entscheidenden Schritt voran.

Anzahl der Starlink Gen2 Satelliten steigt auf 15.000

Die jüngste Genehmigung der FCC erhöht die Gesamtzahl der einsetzbaren Satelliten der zweiten Generation auf 15.000. Das Unternehmen wird diese neuen Satelliten mit fortschrittlichen Formfaktoren und modernster Technologie ausstatten, um sie in breiteren Frequenzbereichen betreiben zu können. Diese Upgrades ermöglichen zusätzliche Orbitalschalen, um die Netzwerkleistung zu optimieren und die Abdeckung zu vergrößern. So können selbst in den entlegensten Winkeln der Welt Hochgeschwindigkeitsinternet und Mobilfunkdienste bereitgestellt werden.

SpaceX erhält FCC-Genehmigung für weitere Starlink Gen2 Satelliten

Direct-to-Cell und Partnerschaft mit T-Mobile

Eines der bemerkenswertesten Merkmale der neuen Satelliten ist die Fähigkeit, direkte Mobilfunkverbindungen (Direct-to-Cell) außerhalb der USA sowie zusätzliche Abdeckung innerhalb der USA anzubieten. Dank der Partnerschaft zwischen SpaceX und T-Mobile können Abonnenten selbst in abgelegenen Gebieten Nachrichten über Satellit senden und kompatible Apps nutzen. Die Unternehmen planen, in Zukunft auch Sprachanrufe über diese Technologie zu ermöglichen.

Orbitaländerungen und Sicherheitsmaßnahmen

Berichten zufolge erfolgte diese Genehmigung kurz nachdem SpaceX entschieden hatte, 4.400 seiner Satelliten in eine niedrigere Umlaufbahn zu verlegen, um das Kollisionsrisiko zu verringern. Ursprünglich hatte das Unternehmen im Jahr 2020 die Genehmigung für fast 30.000 Satelliten der zweiten Generation beantragt. Aufgrund von Bedenken hinsichtlich Weltraummüll und der Sicherheit im All erteilte die FCC im Jahr 2022 zunächst nur eine begrenzte Freigabe für 7.500 Satelliten. Mit der aktuellen Entscheidung wurde diese Grenze nun erweitert und der Weg für den weiteren Ausbau geebnet.

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