Tesla-CEO Elon Musk hat angekündigt, dass das Unternehmen das Dojo3-Projekt, das seit einiger Zeit auf Eis lag, offiziell wieder aufnimmt. Laut Musk wurde diese Entscheidung getroffen, nachdem das Design des unternehmenseigenen AI5-KI-Chips nahezu abgeschlossen ist. Dojo3 repräsentiert die nächste Generation des KI-Supercomputers, den Tesla speziell für das Training autonomer Fahrzeugtechnologien entwickelt.
Dojo kehrt zurück
Zuvor hatte Tesla im August 2025 beschlossen, die Arbeit an Dojo und den Chips der D-Serie als eigenständiges Projekt einzustellen. Während dieser Zeit konzentrierte sich das Unternehmen auf flexiblere Chipplattformen und arbeitete mit externen Partnern wie TSMC und Samsung zusammen, um den Bedarf an KI-Hardware zu decken. Dieser Strategiewechsel wurde damals als eine Neuausrichtung in Teslas Hardware-Entwicklung interpretiert.
Nun gab Elon Musk über die Plattform X nicht nur die Rückkehr von Dojo3 bekannt, sondern startete auch den Bewerbungsprozess für Ingenieure, die an dem Projekt mitwirken möchten. Musk betonte die Größe des Vorhabens und bezeichnete die in Entwicklung befindlichen Chips als die „volumenstärksten Chips der Welt“.
Laut aktuellem Zeitplan steht das Design des AI5-Chips kurz vor dem Abschluss, während sich der AI6-Chip noch in einer frühen Entwicklungsphase befindet. Im vergangenen Jahr hatte Tesla eine Vereinbarung im Wert von 16,5 Milliarden US-Dollar mit Samsung Electronics für die Produktion der nächsten AI6-Chipgeneration unterzeichnet. Diese Chips, die in Samsungs neuem Werk in Texas gefertigt werden sollen, gelten als entscheidender Baustein für Teslas Visionen in den Bereichen KI und Robotik.





