Der Gaming-Riese Electronic Arts (EA) steht im Mittelpunkt eines massiven Übernahmedeals, in den sich nun US-Gesetzgeber eingeschaltet haben. Kongressabgeordnete fordern, dass der 55-Milliarden-Dollar-Verkaufsprozess des Unternehmens durch die Federal Trade Commission (FTC) detailliert geprüft wird.
Sorgen über Auswirkungen des EA-Deals auf die Arbeitnehmer
Das Unternehmen hatte im September bestätigt, an ein Konsortium aus dem saudi-arabischen Public Investment Fund (PIF), Silver Lake und Affinity Partners verkauft zu werden. Vor dem für das erste Quartal 2027 geplanten Abschluss der Transaktion warnten 46 demokratische Abgeordnete des Repräsentantenhauses vor den möglichen Folgen des Geschäfts.
In einem von den Kongressmitgliedern verfassten Brief wurde betont, dass diese Übernahme die ohnehin instabile Branche weiter verschlechtern könnte. Insbesondere Risiken wie mögliche Entlassungen, die Macht bei der Lohnfestsetzung und eine zunehmende Marktbeherrschung sollen eingehend untersucht werden.
Gewerkschaften unterstützen die Forderung nach Prüfung
Organisationen wie die Communications Workers of America (CWA) und United Video Games unterstützen diesen Aufruf vollumfänglich. Branchenvertreter erwarten, dass die Regulierungsbehörden das Abkommen genau unter die Lupe nehmen, um bestehende Arbeitsplätze zu schützen und die kreative Freiheit zu gewährleisten.





