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Brett Adcocks neues Startup Hark: Ein mysteriöser KI-Vorstoß

Figure AI CEO Brett Adcock kündigt mit Hark ein neues Startup an, das ein physisches KI-Produkt entwickelt, um die kognitive Last der Nutzer zu verringern.


26.03.2026 20:45|0|1|Google News
Brett Adcocks neues Startup Hark: Ein mysteriöser KI-Vorstoß

Der CEO von Figure AI, Brett Adcock, hat vor kurzem die Gründung eines mysteriösen KI-Labors im Silicon Valley bekannt gegeben. Das Unternehmen namens Hark arbeitet an einem „End-to-End“-Produkt für persönliche Intelligenz, das Modellentwicklung und Hardwaredesign vereint. Dieses System wird ein kontinuierliches Gedächtnis über das Leben der Nutzer führen und in Echtzeit durch Zuhören und Beobachten mit der Umgebung interagieren.

Brett Adcocks neues Startup Hark: Ein mysteriöser KI-Vorstoß

Ein neuer Designansatz

Adcocks neues Startup Hark verfolgt einen ungewöhnlichen Anspruch in der KI-Welt. Das Unternehmen möchte ein physisches Produkt erschaffen, das Basismodelle, Softwaresysteme, Hardware und neue Schnittstellen kombiniert. Dieses Produkt zielt darauf ab, die mentale Belastung der Nutzer zu verringern, Bedürfnisse vorherzusehen und eher wie ein kollaborativer Partner als wie klassische Software zu agieren.

Ein prominenter Name bei Hark ist Abidur Chowdhury. Als ehemaliger Top-Designer bei Apple spielte Chowdhury eine entscheidende Rolle im Designteam des iPhone Air und war sogar maßgeblich an dessen Produktpräsentation beteiligt. Nachdem das iPhone Air jedoch nicht den erwarteten Erfolg erzielte, verließ Chowdhury Apple, wandte sich dem Bereich KI zu und schloss sich dem Hark-Team an.


In der Pressemitteilung betonte Adcock seine Unzufriedenheit mit bestehenden KI-Systemen. Er hoffe, etwas zu schaffen, das es ermögliche, „die kognitive Arbeitslast auf ein System zu übertragen, das beginnt, wie man selbst und manchmal sogar einen Schritt voraus zu denken“.

Das Unternehmen wird schnell wachsen

Um dies zu erreichen, hat Hark ein Team aus 45 Forschern, Ingenieuren und Designern zusammengestellt und Talente von Tesla, Meta und Apple abgeworben. Zudem bereitet sich das Unternehmen darauf vor, ab April fortschrittliche KI-Modelle mit einem Rechencluster aus tausenden Nvidia B200 GPUs zu trainieren. Die großen Sprachmodelle, an denen das Unternehmen arbeitet, sollen diesen Sommer öffentlich zugänglich gemacht werden. Die Produkte selbst werden zu einem späteren Zeitpunkt folgen. Die Mitarbeiterzahl soll bis zum Sommer auf 150 steigen.


Gleichzeitig bleiben das oder die Geräte, an denen Hark arbeitet, weiterhin ein Geheimnis. Das Unternehmen plant, eine KI-Schnittstelle in unmittelbarer Nähe zum Nutzer anzubieten und einen Agenten zu erschaffen, der den ganzen Tag über auf natürliche Weise kommunizieren und interagieren kann.


Das Konzept physischer KI-Schnittstellen ist nicht neu. Gescheiterte Beispiele wie der Rabbit r1 und der Humane AI Pin liegen noch nicht weit zurück. Doch die Idee erscheint in jeder Hinsicht logisch. Seit Jahrzehnten beschränkt sich unsere Kommunikation mit Technologie auf Fenster mit Bildschirmen. Im Internetzeitalter war dieses Design zweckmäßig. Doch der Versuch, eine völlig neue Technologie wie künstliche Intelligenz in diese Bildschirme zu zwängen, wirkt wenig funktional. Daher ist es wahrscheinlich, dass eine Struktur und ein Ökosystem, in dem wir direkt mit der KI kommunizieren können, nützlicher und lösungsorientierter sein wird.

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